Mach dich frei – 360 Grad mit Sebastian Ströbel

Sebastia Stroebel

Die ZDF-Reihe „Die Bergretter“ erreicht mit jeder Folge ein Millionenpublikum. In der Hauptrolle und somit einer der Erfolgsgaranten des Formats ist der Hamburger Schau- spieler Sebastian Ströbel (41). Im Gespräch mit HANSEstyle erzählt der smarte TV-Star von seiner Liebe zur Natur und warum die Bergretter-Crew gut aufeinander aufpassen muss. Und er gibt einen seltenen Einblick in sein Privatleben: Welche Werte ihm im Le- ben wichtig sind, warum er sich politisch engagiert und ob sein jüngstes Kind – nach drei Töchtern – ein Junge oder wieder ein Mädchen ist? Das erfahren Sie exklusiv. Mit Fotos von Michael de Boer für HANSEstyle.

 

Ich liebe es, Fußballspiele zu gucken. Aber die Kom- merzialisierung drumherum gefällt mir nicht mehr. Das Financial Fairplay wird mit Füßen getreten. Das nervt mich total.


Ich bin Fan vom 1. FC Nürnberg und Radsport-Fan.


Jan Ullrichs Sieg bei der Tour de France und seine Duelle mit Lance Armstrong gehören für mich zu den größten Sportmomenten, die ich je erlebt habe.


Handball – Zweite Bundesliga!


Es kommt häufig vor, dass Menschen Fotos mit mir machen möchten. Solange sie respektvoll sind – und das sind fast alle – mache ich das sehr gern.


Es kann vorkommen, dass es im Restaurant um mich herum auf einmal ruhiger wird und die anderen Gäste versuchen zu hören, worüber ich mich unterhalte. Das finde ich dann schon etwas komisch.


Die hohen Einschaltquoten, die wir mit „Die Bergretter“ in der Vergangenheit erreicht haben, sind für mich kein Erfolgsdruck. Natürlich wünsche ich mir viele Zuschauer, schließlich wünsche ich mir für unser Format und unser Team, dass wir erfolgreich sind. Und ich selbst möchte auch erfolgreich sein.


Mir ist bewusst, wie schnell es in unserem Geschäft geht: Wenn du erfolgreich bist, kommen die Angebote. Und wenn du es nicht mehr bist, dann bist du weg.


Beim Bergretter sind wir ein großartiges Team, wir sind mittlerweile wie eine große Familie. Wir stehen dort in Wind und Wetter und stehen alles gemeinsam durch und passen gut aufeinander auf.


Ich habe meinen Vertrag um drei Jahre ver- längert. Es macht einfach großen Spaß und die Geschichte ist noch nicht zu Ende erzählt.


Neulich bin ich den Dachstein hochgeklettert. Ganz allein in der Steinwand: Diese Einsam- keit in den Bergen, die Ruhe und das Gefühl, weg von der Zeit zu sein, empfinde ich als etwas ganz Besonderes.


Ausdauer und Kraft: Sport gehört das ganze Jahr über zu meinem täglichen Rhythmus.


Ich bin ein sehr geschichtlicher Mensch. Ich lese fast ausschließlich Sachbücher über die deutsche und internationale Geschichte.


Deutschland geht es wirtschaftlich so gut wie noch nie. Doch nimmt man die Stim- mung in der Gesellschaft wahr, könnte man meinen, dass es kaum etwas Schönes gibt in diesem Land.


Seriöse und investigative Bericht- erstattung kostet Geld – man findet sie nicht gratis auf Social Media. Das müssen viele Menschen neu lernen.


Ich kenne niemanden, der durch den Zuzug eines Flüchtlings seine Arbeit verloren hat. Es ist ja vielmehr so: Wir sind im Hinblick auf den Fachkräfte- mangel und zum Beispiel fehlende Arbeitskräfte im Handwerk auf Zu- wanderung angewiesen.


Ich bin seit Anfang 2018 SPD-Miglied. Sie ist in einem desolaten Zustand, doch wir brauchen eine sozialde- mokratische Partei – davon bin ich felsenfest überzeugt.


Mir gefällt Franziska Giffey, die Bun- desministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Ich bin sowieso für starke Frauen – ich lebe schließ- lich in einem reinen Frauenhaushalt.


Den vollständigen 360-Grad Rundumblick finden Sie in der aktuellen HANSEstyle-Ausgabe ab Seite 30 oder hier.