Kunst-Agentin Jenny Falckenberg im 360-Grad Interview

Jenny Falckenberg-Blunck
Jenny Falckenberg. Rundum in HANSEstyle

HAMBURG VOLLEN HERZENS

Kunst-Agentin, Künstler-Förderin, Dreifach-Mami. Zudem ist ihr Nachname mit einer der größten Kunstsammlungen der Welt verbunden: Jenny Falckenberg (38). Früher Reiterin, heute spielt sie bei den Hockey-„Chixx“ und ist international vernetzt. Als Botschafterin für Krug Champagner plant sie gerade exklusive Events unter anderem in Paris und London. Und in Hamburg schmeißt sie mit dem „Bal du Masque“ eine der heißesten Partys des Jahres. In HANSEstyle erzählt die Powerfrau aus ihrer Jugend zwischen Britney Spears, dem Internat in England und ihrer Schulzeit in der Hansestadt. Außerdem verrät sie, wie sie es schafft, Beruf und Familie zu vereinbaren und ob ein berühmter Nachname eher Fluch oder doch ein Segen ist.
Folgend einen kleinen Auszug aus dem 360-Grad Interview mit spannenden Zitaten der Kunst-Agentin.
Viel Spaß beim Lesen!

Als ich 14 Jahre alt war, hat mein Vater angefangen, sich intensiv mit Kunst auseinanderzusetzen. Seitdem war es auch für mich großes Thema


Mein Vater war für mich in Sachen Kunst der größte Einfluss. Unabhängig davon, ob mir nun gefällt was er sammelt oder nicht. 


Britney Spears, New Kids On The Block, Take That. Richtig laut und dazu tanzen. Alles mit Choreographien fand ich in meiner Jugend toll. 


Ich bin früher Meisterschaften geritten. 


Nach der Trennung von meinem ersten Mann war mir klar, dass ich arbeiten will. Und zwar selbständig. Das  war in vielen Dingen ein harter Kampf. Aber ich bin weiter und immer weiter gelaufen. Und jetzt bin ich hier. 


Kaufe ein Werk, wenn es dir gefällt. Dann freust du dich unabhängig von der Wertentwicklung auch nach fünf Jahren noch, dass du es hast. 

Jenny Falckenberg-Blunck
Außer wenn du unermesslich reich bist, kaufe Kunst aus Leidenschaft. Kaufe sie nur, weil du sie liebst und weil du möchtest, dass sie Teil deines Lebens wird.“ – Jenny Falckenberg

Wenn ich die Kunst gut finde, aber den Künstler nicht so gerne mag: Damit kann ich leben. Umgekehrt geht das nicht. 


Künstler mit rechter Gesinnung würde ich nicht vertreten. Das wäre mir den Profit nicht wert und ich könnte es auch als Mutter nicht rechtfertigen. 


Jeder Künstler braucht Zeit, um sich zu etablieren. 


Am besten nimmt man junge Künstler in Ausstellungen mit bekannteren Künstlern auf – damit sie gesehen werden. 


Ich brauche kein Monopol auf die Künstler. Mir ist es am liebsten, wenn sie weltweit in anderen Galerien, mit denen ich zusammenarbeite, ausgestellt werden. 


Ich bin beruflich sehr viel unterwegs. In Deutschland, aber auch international. Gerade komme ich aus Monaco, direkt davor war ich für ein paar Tage in München. 


Mit kleinen Kindern wäre dieses Leben überhaupt nicht möglich. Mein Mann ist Sportkommentator und arbeitet in den meisten Fällen abends und nachts. So klappt es mit unserer Aufteilung ganz gut. Dafür bin ich ihm wirklich dankbar. 


Ich bin dreifache Mutter. Klar, man kann es Patchwork nennen. Aber wir sind eine richtige Familie. 


An Männern finde ich sexy, wenn sie sportlich und teamfähig sind. Ich muss wissen, dass mich der Mann in den Arm nehmen und beschützen kann. 


Abitur habe ich auf der internationalen Schule in Hamburg gemacht. Zuvor war ich in England auf dem Internat und kam mit der Mittleren Reife zurück. 

Jenny Falckenberg-Blunck
Mit Jenny Falckenberg am Set. Langweilig wird es mit ihr nie

Den vollständigen 360-Grad Rundumblick finden Sie in der aktuellen HANSEstyle-Ausgabe ab Seite 30 oder hier.


Vielen Dank!
Fotograf: Michael de Boer
Hair- und Make-up: Manoila Baydemir / Bigoudi
Outfit: Anni Carlsson