Ex-GNTM Greta Faeser – Dream Big

Greta Faeser Hansestyle
Lässiger Look und ganz natürlich: Greta Faeser kommt in einem ihrer Lieblings-Outfits zum HANSEstyle-Shooting in die Speicherstadt.

Greta Faeser – Dream Big

2017 erreicht Nachwuchsmodel Greta Faeser, wovon viele Mädchen träumen: Sie bewirbt sich bei Germany’s next Topmodel, sticht tausende Konkurrentinnen aus, avanciert zum Publikumsliebling und schafft es unter die Top 15 – dann steigt sie aus. Was die 22-Jährige zu ihrem Entschluss bewogen hat, welche Ziele sie jetzt verfolgt und warum sich die Wahlhamburgerin an der Elbe wie zu Hause fühlt, verrät sie im Gespräch mit HANSEstyle. 

Auf Instagram folgen ihr mehr als 230.000 Menschen, sie arbeitet für namhafte Kunden wie Nivea und der Chef ihrer Hamburger Modelagentur lobt sie in höchsten Tönen. Für Greta Faeser könnte es aktuell nicht besser laufen, oder? „Es ist nicht so, dass ich sorglos in der Weltgeschichte herumreise. Da ist noch Luft nach oben. Manchmal schaue ich am Ende des Monats in mein Buchhaltungsheft und überlege mir genau, welche Ausgaben ich mir noch leisten kann.“ Als GNTM-Gewinnerin hätte sich Greta um Finanzielles – zumindest erst einmal – keine Gedanken mehr machen müssen. Doch die realistische Chance auf den Sieg und 100.000 Euro Preisgeld ließ die gebürtige Bad Homburgerin mit ihrem selbst gezogenen Schlussstrich sausen. Statt dem Ruf des Geldes zu folgen, hörte sie lieber auf ihren Bauch. „Sich vor Heidi Klum beweisen zu dürfen war schon toll. Aber GNTM ist in erster Linie ein Unterhaltungsformat und je weniger Mädchen im Rennen sind, desto mehr geht es um die Beziehungen und Spannungen untereinander. Ich bin jemand, der überall seinen Senf dazugibt und gern schlichtet. Irgendwann kam es mir so vor, als müsste ich eine bestimmte Rolle einnehmen – und von diesem Moment an habe ich mich einfach nicht mehr wohlgefühlt.“ Greta Faeser wirkt aufrichtig, selbstkritisch und erfrischend unprätentiös. Zu unserem Shooting in der Speicherstadt erscheint sie in Sneakers und Jeansrock. Geschminkt hat sie sich selbst. Auch auf der Foto-Plattform Instagram präsentiert sich das Nachwuchsmodel authentisch. 

„Mir fällt immer wieder auf, wie viele Models und Influencer ihr Instagram-Profil nach einem gewissen Muster gestalten. Einige nutzen bestimmte Filter, andere zeigen sich nur retuschiert und möglichst makellos. Der Look und die Bildsprache wiederholen sich ständig. Auf so etwas achte ich nicht. Mal habe ich Lust auf ein Glitzerkleid mit High Heels, im näch-sten Moment ist mir nach Latzhose und T-Shirt. Ich denke, ich bin im positiven Sinne ein chaotischer, spontaner Mensch. Und in meinen Bildern spiegeln sich alle Facetten meiner Persönlichkeit wieder.“ Das wissen Gretas Follower offenbar zu schätzen, denn täglich werden es mehr.

Den vollständigen Artikel finden Sie in der aktuellen HANSEstyle-Ausgabe ab Seite 10 oder hier.


Fotos: Marius Engels
Beitrag: Kim Kunkel