Das Gaga auf der Reeperbahn

(v. l.) Claus Hock, Ramin Dibadj und Tim Becker sind die Macher vom Gaga Foto: Corinna Nogat für HANSEstyle

Essen. Trinken. Tanzen.
Willkommen im Gaga auf der Reeperbahn!

Seit August 2016 betreibt Claus Hock gemeinsam mit Tim Becker und Ramin Dibadj das Gaga. Ihr Zielpublikum: erwachsen, gediegen, kosmopolitisch. Das Angebot reicht vom Dinner bis zur ausgelassenen Partynacht.

Schon der Empfang im neuen Szene-Club – gelegen zwischen Schmidt Theater und Spielbudenplatz – ist imposant: Ein gläserner Aufzug bringt die Gäste in den vierten Stock des Klubhauses St. Pauli. Oben angekommen trifft man auf die goldene 360 Grad-Bar und ein beeindruckendes Deckenkonstrukt mit edlen Kronleuchtern – das Herzstück des Clubs und Garant für einen Hauch von New Yorker Lebensgefühl.

Den Mietvertrag für die Location mit Terrasse und Blick über den Kiez unterzeichnete Claus Hock, lange Zeit Macher vom Moondoo, bereits vor drei Jahren, noch bevor das Haus gebaut wurde und er eine konkrete Idee für ein neues Projekt hatte. Denn: „An dem Tag, an dem ein Club eröffnet, fängt er an zu sterben. Deswegen sollte man sich alle paar Jahre neu erfinden und etwas Neues auf den Markt bringen“, sagt der Kenner der St. Pauli-Clubszene. Außerdem soll ein anderes Publikum als die üblichen Kiez-Besucher angesprochen werden. Hock und seine Partner wollten ein Wohnzimmer schaffen. Für sich selbst und all diejenigen, die in Hamburg und vor allem am Ort des Geschehens, auf St. Pauli, auf der Suche nach mondialem Flair sind.

Viel zu erzählen: die Club-Betreiber im
Gespräch mit Redakteurin Louisa Wölke | Foto: Corinna Nogat für HANSEstyle

Im Gaga kann aber nicht nur gefeiert, sondern auch gegessen werden. Jeden Freitag, auf Wunsch auch donnerstags, bietet die Gaga-Crew unter dem Motto „Dinner & Dance“ ein wechselndes Drei-Gänge-Menü an. Rote Bete Carpaccio aus dem Alten Land und Holsteiner Rinderfilet mit Tiefseegarnele gibt es zum Beispiel für 49 Euro. Erschwinglich und den hochwertigen Produkten durchaus angemessen. Die Idee hinter dem Konzept? Den Gästen eine unkomplizierte und ganzheitliche Abendplanung zu ermöglichen. „Wir kennen das alle: Man geht mit zehn Leuten essen und jeder hat eine andere Meinung zum weiteren Verlauf des Abends. Das ist ein Stimmungskiller“, erklärt Tim Becker. Ob das gemeinsame Dinner, der Aperitif an der Bar oder die Party danach – im Gaga ist für jeden etwas dabei.

Foto: PR

Woher kommt der Name ,Gaga‘? „Mit Lady Gaga hat das nichts zu tun“, versichert Becker. Auf der Suche nach einem Namen, der dem Gebäude gerecht wird – das von außen an einen goldenen Käfig erinnert – recherchierte Ramin Dibadj im Internet und stieß auf die maltesische Übersetzung für ,Käfig‘. Gagga heißt es dort. „Da kam uns sofort die Assoziation zu ,verrückt‘ und ,durchgeknallt‘ in den Kopf. Nach ein paar Diskussionsrunden stand für uns fest: Dieser Name ist der beste.“

www.ga-ga.de

Im Gespräch mit: Louisa Wölke


Tipp aus der Getränkekarte:

Der Drink „GAGA“ – Vodka, Violet Liqueur, Frangelico, Kokos- und Vanille Likör, Maracuja- und Apfelsaft