Ästhetische Medizin im Hanse-Viertel

„... ich versuche, glücklich zu sein. Für mich gehört das zum Gesundsein dazu.“ - Dr. Sonja Sattler | Foto: Tim Wendrich für HANSEstyle

Top-Medizinerin

Seit dem Sommer 2016 bietet Dr. Sonja Sattler in der Bellari Rosenpark im Hanse-Viertel ein Behandlungskonzept aus ästhetischer Dermatologie und Kosmetik an. Hier erklärt die Expertin, welche Vorteile diese Kombination hat, welches Ziel sie mit der Bellari verfolgt und für welche Einsatzgebiete sich Hyaluron und Botox eignen.

FRAGEN AN DR. SATTLER

Warum haben Sie sich auf das Gebiet der ästhetischen Medizin spezialisiert?
Nach einer kurzen Tätigkeit in der Unfallchirurgie hat es mich in die Dermatologie verschlagen. Bei meiner Arbeit in der Hautklinik Darmstadt lernte ich meinen Mann kennen, mit dem ich die Rosenpark Klinik für ästhetisch-operative Dermatologie und Plastische Chirurgie in Darmstadt gründete.

Die Bellari ist neu in Hamburg. Was sprach dafür, eine medizinische Einrichtung im Hanse-Viertel zu eröffnen?
Das Konzept der Bellari beruht darauf, dass wir unseren Kunden Behandlungen in zentraler Citylage anbieten, sodass sie nach einem Eingriff direkt weiter in die Stadt gehen können. Daher fiel die Wahl auf das Hanse-Viertel.

Welche Leistungen bieten Sie an?
Neben minimalinvasiven Maßnahmen mit Botulinum oder Füllmaterial wie Hyaluronsäure, und kosmetischen Behandlungen bieten wir auch eine Laserbehandlung an. Wir können damit unter anderem Äderchen und Pigmente behandeln. Bei uns erfahren die Kunden eine ganzheitliche Betreuung. Unser Ziel ist es, den Kunden zu mehr Wohlbefinden zu verhelfen und sie dabei natürlich aussehen zu lassen.

Welche Vorteile bietet es, Dermatologie und Chirurgie mit Kosmetik zu verbinden?
In meinen Augen gehören Plastische Chirurgie, Dermatologie und Kosmetik zusammen, da sie sich alle mit dem Äußeren des Menschen beschäftigen. Der Plastische Chirurg ist am Skalpell ausgebildet, der Dermatologe ist Experte im Bereich der Gerätetechnologien und Füllmaterialien und die Kosmetikerin sorgt für das Finish.

Für welche Einsatzgebiete eignen sich Botox und Hyaluronsäure besonders?
Hyaluron ist ein Feuchtigkeitsbinder und ermöglicht die Auffüllung einzelner Falten oder die Wiederherstellung des Gesamtvolumens. Wir behandeln unter anderem Tränensäcke mit Hyaluronsäure. Botox ist ein Medikament, das die Muskelaktivität bremst, das heißt, es stoppt die Muskelerschlaffung im Gesicht. Es kommt beispielsweise zur Behebung der Zornesfalte zum Einsatz.

Was muss ein Patient nach einer Behandlung mit Hyaluron beachten und gibt es Nebenwirkungen?
Grundsätzlich gibt es nichts Besonderes zu beachten nach einer Hyaluron-Behandlung. Wenige Menschen reagieren auf Hyaluron sensibler, sodass es zu einer vermehrten Wasserbindung an das Hyaluron kommen kann. Hyaluron ist aber korrigierbar. Sollten sich diese Nebenwirkungen zeigen, kann man diese wieder auflösen.

Was zeichnen die von Ihnen angebotenen Behandlungsmethoden Radiesse und Ultherapy aus und wofür eignen sie sich?
Bei der Radiesse-Behandlung wird mit einem Füllmaterial ein Behandlungs-Effekt für etwa zwei Jahre erzielt, ganz ohne Skalpell. Sie eignet sich unter anderem, um die Kinnlinie zu modellieren. Bei der Ultherapy wird mithilfe eines Ultraschallgeräts ein Lifting herbeigeführt. Durch den mikrofokussierten Ultraschall wird im tieferen Hautgewebe die Kollagen-Produktion angeregt und so Schritt für Schritt ein natürlicher Lifting-Effekt bewirkt. Wir nutzen Ultherapy für die Verjüngung von Gesicht, Hals und Dekolleté.

Die Bellari arbeitet eng mit der renommierten Rosenpark Klinik zusammen. Wie stehen beide Einrichtungen in Verbindung?
Im Moment wird die Hamburger Bellari von den Ärzten der Rosenpark Klinik – vorrangig meinem Mann und mir – besetzt. Aus der Rosenpark Klinik bringen wir einen enormen Erfahrungsschatz mit. Wir haben in Zukunft vor, in der Bellari auszubilden und dabei auch die Rosenpark Klinik einzubeziehen.

Was tun Sie selbst, um sich körperlich fit zu halten?
Ich gehe zweimal die Woche zum Personal Training und achte auf meine Ernährung. Und ich versuche, glücklich zu sein. Für mich gehört das zum Gesundsein dazu.

Im Gespräch mit: Florian Schmidt


Über Dr. Sonja Sattler:

Nach Beendigung des Medizinstudiums im Jahr 1993 arbeitete Dr. Sonja Sattler zunächst in der Unfallchirurgie, bevor sie eine Tätigkeit in der Hautklinik Darmstadt aufnahm. Dort lernte sie ihren Mann, den Dermatologen Dr. Gerhard Sattler kennen, mit dem sie 1996 die Rosenpark Klinik gründete, ein internationales Kompetenzzentrum für Ästhetische Medizin und Plastische Chirurgie. 2016 folgte die Eröffnung der Bellari Hamburg. Dr. Sattler ist unter anderem Associate Executive Director der Internationalen Gesellschaft für Dermatochirurgie (ISDS).